Wir haben mittlerweile schon viele Openspace Events miterlebt. Aber der 24thinkpark war dann doch etwas besonderes. Nicht umsonst trägt dieser den Beinamen ‚Die unkonventionellste Konferenz der Schweiz‘ oder auch ‚Flowmarkt der Ideen‘.

Dieses Jahr stand alles unter dem Motto: ‚Agilität – was bewegt Mensch und Organisation‘.

Aber zunächst die Eckdaten:
24h lang. 100 Teilnehmer. Coole Location. Durchgehende Versorgung. (fast) Kein Schlaf. Und alles mit Liebe zum Detail & viel Aufwand von Do!Different in’s Leben gerufen und durchgeführt. Also schon gute Rahmenbedingungen für ein spannendes Event.

Um die Teilnehmer im Vorfeld einzustimmen, hat der 24thinkpark einige Teilnehmer porträtiert. Und Ralf war einer davon – das Interview findet ihr hier.

Am 04. September ging es also los. Um 10:00 wurde der 24thinkpark durch den Initiator Christoph Jordi eröffnet.
Bemerkenswerterweise hat es das Team sogar geschafft, den Baulärm der Grossbaustelle in der Nachbarschaft zumindest für die Eröffnung zum Erliegen zu bringen – Respekt!

Christoph erläuterte den klassischen Open Space Rahmen, der allerdings durch die Smart Boards sowie die dazugehörige App gehörig aufgepeppt wurde. Der Vorteil davon: Auch wenn ich eine Session nicht besucht habe, kann ich später noch die Zusammenfassung einer Sessions nachlesen.

Und dann ging es auch schon los. Die erste Session war direkt ein spannendes Thema für uns: Agilität – Win-Win Teamarbeit. Nach dem zunächst die grundsätzliche Frage geklärt war, was Win-Win überhaupt bedeutet, ging es darum: Wie Win-Win schaffen? Das bedeutet letztlich immer: den anderen Menschen miteinzubeziehen.

Und so ging es dann weiter:
„Arbeit und Freude“, „Agile Zusammenarbeit und die Konsequenzen“, „Agile Werte und Kultur in Organisation“, „Welchen Stellenwert hat Agilität in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit?“, „Was bedeutet agiles Arbeiten für den Menschen?“ und noch vieles mehr rund um den Mensch.

Was wir mit genommen haben:

  • Die Qualität und Bereitschaft sich selbst einzubringen war enorm hoch. Selbst nachts um 03:00 wurde noch in grosser Anzahl über ernsthafte Themen diskutiert.
  • Die Bedeutung von Agilität ist im Softwareentwicklungsbereich relativ klar umrissen. Überall sonst aber nicht. Ohne Definition, was Agilität überhaupt bedeutet, sind Missverständnisse vorprogrammiert.
  • Egal in welcher Form ein Unternehmen agil arbeiten möchte – ohne dem Mensch dabei (noch mehr) Aufmerksamkeit zu schenken, geht es nicht.
  • Zusammenarbeit ist wesentlich effektiver, wenn diese auf dem gleichen Grundverständnis (=Fundament) aufbaut. Was gerade für agiles Organisationsformen noch mehr Notwendigkeit bedeutet, da dort die menschliche Interaktion (noch) stärker in den Fokus rückt.
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Fazit für uns: Nächstes Jahr sind wir in jedem Fall wieder mit dabei. Und vorher gibt es im März in Zürich noch das erste #wevent, bei dem es nur um die Zukunft der Arbeit geht. Mehr Informationen und Voranmeldungen sind hier möglich.

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