Im Dezember 2015 ging es mit dem Marketing für das erste Schweizer Wevent (Rückblick siehe hier) und der Premiere des Films AUGENHÖHEWege (mehr Infos hier) los. Für uns war es letztlich trotz all dem Stress ein tolles Event, mit spannenden Gesprächen und inspirierenden Diskussionen. Und die Rückmeldungen waren durch die Bank positiv.

War die Premiere des ersten Films im Januar 2015 exklusiv in Hamburg (wie wir es fanden, lest ihr hier), so ist der zweite Film in 10 Städten gleichzeitig von Hamburg über Köln, Wien bis nach Zürich gezeigt worden. Insgesamt hatten über 1.100 Menschen an einem Freitag Abend nichts besseres zu tun, als Eintritt für die Vorstellung eines Films zu zahlen, der am Tag darauf bereits kostenfrei im Internet verfügbar war.

Freitag, 04. März, 06:00 – die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Bereits die Tage zuvor waren wir sehr intensiv am Vorbereiten, aber der Premieren-Tag war wie so häufig wieder Hochspannung pur – denn immerhin erwarteten wir in Zürich 85 zahlende Gäste. Wir wollten also etwas bieten, was dem gerecht wird. Und Dank Feedbacks, was wir bisher erhalten haben, haben wir das wohl auch geschafft.

Während gegen 16:45 die ersten Gäste eintrudelten und sich beim Apéro bereits die ersten Diskussionen entwickelten, liefen hinter der Bühne die letzten Abstimmungen und die Vorbereitung auf das Rahmenprogramm.

Und wie sollte es anders sein – auch dieses Mal kam Kollege Murphy vorbei. Die PowerPoint Präsentation stürzte 45 Minuten vor Beginn ab und liess sich nicht mehr reparieren. Und so war es nicht die geplante 100%-perfekte-alles-mit-einem-Klick-Präsentation, hat aber am Ende vermutlich eh niemand bemerkt.

Und los geht’s mit dem Rahmenprogramm… 

Um 18:00 eröffnete Ralf gemeinsam mit Gregor Fröhlich (worklife.camp) und Mischa Ramseyer (pragmatic solutions) den Abend.

  • AUGENHÖHE begann im Rahmen eines Wevent – und so bot sich auch an, dass Mark Poppenborg und Lars Vollmer von intrinsify!me einen kleinen Einblick auf die Veränderungen in der Arbeitswelt aus ihrer Sicht geben. Und genau dies haben wir dann auch am nächsten Tag beim ersten Schweizer Wevent vertieft.
  • Detlef Lohmann und Simone Meister von Allsafe Jungfalk stellten die Bindung zum ersten Film da. Simone erzählte voller Stolz, dass der junge Mann aus der Bewerbungssituation nach wie vor bei Allsafe angestellt ist und mittlerweile auch seine Schwester dort arbeitet. Und Detlef verriet neben weiteren Details zu seinem Werdegang auch noch ein Detail, das wir selbst nicht kannten. Allsafe war als erste Firma beim Projekt AUGENHÖHE mit dabei. Und Robert Zurrin hat den Begriff AUGENHÖHE durch seine Geste (die auch im Film zu sehen ist) mitgeprägt.
  • Sonett war durch Andreas Roth und Rahel Spöhrer vertreten, die durch ihren Background und Betriebszugehörigkeit einen schönen Kontrast boten. Der Mensch steht hier im Fokus und erhält den Raum, sich weiterentwickeln und seinen Beitrag leisten zu können. Mit diesem positiven Bild von Menschen ist Sonett wirtschaftlich profitabel obwohl – oder möglicherweise gerade weil – das Thema Nachhaltigkeit so tief in der DNA des Unternehmens verankert ist.
  • Als letzten Gast hatten wir mit Hermann Arnold den ex-CEO von Haufe-Umantis (St. Gallen) dabei. Leider war der aktuelle CEO Marc Stoffel kurzfristig verhindert, was der spannenden Diskussion dennoch keinen Abbruch tat. Hermann skizzierte sehr plastisch seine Vision eines neuen Betriebssystems für Unternehmen, die schon seit längerer Zeit erfolgreich in Umantis lebt.

Und endlich hiess es – Film ab!

Augenhoehe-Wege

…. und 56 Minuten später war es schon wieder vorbei.

Nach dem Film hätte der Abend nun ausklingen können – aber es sind so viele Impulse entstanden, die dann auch im anschliessenden World Café zum Teil sehr intensiv diskutiert wurden. Dazu gab es drei Runden, in denen sich die Gäste über die folgenden Fragen austauschten. Die Ergebnisse davon findet ihr in der Galerie.

  1. Was habe ich in dem Film entdeckt (kennen gelernt), das mich richtig begeistert?
  2. Was kann ein Unternehmen tun, um mehr Augenhöhe zu leben?
  3. Was kann ich tun, um Augenhöhe im Unternehmen zu leben?

So langsam hiess es für uns dann auch Feierabend, denn vor allem das Wevent am Tag darauf versprach für Ralf noch einmal richtig intensiv zu werden. Hier geht’s zum Rückblick des Wevent.

Und Dank Adrian vor Orelli haben wir auch noch einige, schöne Impressionen vom Event.

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