Den nachfolgenden Artikel haben wir im Blog des Impact Hub Zürich veröffentlicht. Zwar ist der Artikel im Kontext von Start-Up’s erstellt worden, letztendlich ist es egal ob KMU, Verwaltung oder Konzern. Das was immer gleich bleibt ist die Interaktion zwischen Menschen.

Das Online-Magazin Everbill ist der Frage nachgegangen, was die Gründe für das Scheitern von Start-Ups sind. Platz 1 ist mangelnde Nachfrage, Platz zwei zu wenig Geld. Und für viele vermutlich nicht überraschend der 3. Platz: Danach hat in 23% aller Misserfolge das Team nicht gepasst.

Gruenderszene.de sieht das Team als einer der zentralen Pfeiler für das Unternehmen an und meint dazu weiter: „Hier eine richtige Balance aus Charaktereigenschaften, Fachhintergründen und Verhaltensweisen zu finden, zählt zu den wichtigsten und oft schwersten Aspekten einer Gründung.“

Ein einfaches Beispiel: Die Zusammenarbeit zwischen einem kreativen Visionär, der die Welt verändern möchte, und einem analytisch-sachlichen Menschen, dem Daten und Fakten wichtig sind, ist vermutlich deutlich herausfordernder als zwischen zwei gleich tickenden Menschen.

Warum? Die Zusammenarbeit zwischen ähnlich ‚tickenden’ Menschen ist häufig viel einfacher. Man denkt und handelt ähnlich. Wir nennen dies auch die ‚Goldene Regel‘: Behandle Menschen so, wie Du behandelt werden möchtest. Das volle Potential kann aber erst mit der Platin-Regel ausgeschöpft werden: Behandle Menschen so, wie diese behandelt werden möchten. Aber wieso sollte ich das überhaupt tun?

Die Andersartigkeit nutzen – aber wie?

Menschen besitzen unterschiedliche Qualitäten. Und erst aus dem erfolgreichen Zusammenspiel aus verschiedenen Qualitäten kann nachhaltiger Erfolg entstehen. Hört sich einfach an, oder? Doch in der Praxis bedeutet dies auch, mit Andersartigkeit wirklich umgehen zu können.

Wachstum geschieht immer von Innen nach Aussen und beginnt immer bei mir selbst, bevor ich mich mit anderen Menschen beschäftige. Wir tun dies in 3 einfachen Schritte: ICH-DU-WIR

ICH: Zunächst kommt es darauf an, wie gut ich mich selbst kenne. Wir nennen dies Persönlichkeitsbewusstheit. Wer bin ich? Was sind meine Qualitäten, Stärken aber auch Antipathien? Was ist mir wichtig? Welche Absichten, Ziele, Wünsche und Bedürfnisse habe ich?

DU: Welche Qualitäten und Stärken besitzen andere Menschen? Und was ist diesen möglicherweise wichtig?

WIR: Hier kommt die Platin-Regel zum Einsatz. Glaube ich, dass ich durch einen bewussteren Umgang mit meinem Gegenüber mehr erreichen kann?

Unsere Erfahrung zeigt, dass mit den Schritten ICH-DU-WIR das Fundament für den Unternehmenserfolg nachhaltig gelegt werden kann. Denn je mehr Menschen in einer Firma mit der Platin-Regel arbeiten, desto einfacher und erfolgreicher wird die Zusammenarbeit.

 

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann melde Dich ganz formlos bei uns und schau z.B. auf einen Kaffee vorbei.

Herzliche Grüsse,
das me&me-Team Ralf und Andreas

 

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